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Das Leben ist zu Lang PDF Print E-mail
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Chanda wächst in Elandsdoorn, einem Township in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga auf. Sie führt ein ganz normales Leben, bis ihre Schwester Sara im Alter von nur einem Jahr stirbt. Von nun an ist nichts mehr wie es war: Chandas Stiefvater Jonah verschwindet, ihre jüngeren Geschwister Iris und Soly machen auf einmal Probleme und ihre Mutter Lilian, der Dreh- und Angelpunkt der Familie, erkrankt schwer. Auf Chanda lastet nun die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Nach und nach spürt sie, dass hinter dem Tod der Schwester, dem Verschwinden Jonahs und der Krankheit der Mutter etwas anderes steckt – ein Geheimnis, über das niemand sprechen will. Langsam fängt Chanda an zu begreifen, dass dieses Schweigen droht, ihre Familie endgültig zu zerstören und sie beschließt, es für immer zu brechen...
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Für Karla Ben Yakin gibt es keinen liebenderen Vater als ihren Zaid. Bis er eines Nachts verschwindet - zusammen mit Sohn Hamy. Der Schock lähmt Karla. Doch dann beginnt sie ihre eigene Recherche. Die Polizei findet heraus, dass er mit dem Kind über London nach Karthum im Sudan geflohen ist. Seine Heimat.

Beamte des BND´s tauchen auf und sorgen für Klarheit: Zaid ist ein „Schläfer“ der jahrelang in Deutschland lebte und unauffällig auf seinen „Auftrag“ wartete. Dieser steht nun kurz bevor und deshalb hat er den Jungen in seine Heimat gebracht, um ihn zu einem streng gläubigen Moslem zu erziehen.

Karla will nur noch eins: ihr Kind! Sie beschließt gegen alle Warnungen, Zaid hinterher zu reisen. Tarif Sabib, der für den BND arbeitet, versucht sie aufzuhalten. Vergebens. Nichts und niemand kann Karla aufhalten ihr Kind zu retten - wenn sie ihre Reise überlebt und nach Deutschland zurückkehrt...

Regie Edzard Onneken
Drehbuch Sylvia Leuker, Benedikt Röskau
Kamera Uwe Schäfer
Produktionsdesign Petra Albert
Kostüme Joyce Tan
Ton Christoph Köpf
Produzenten Martin Zimmermann
Producer Bettina Brokemper
Redaktion Jochen Ketschau

 

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Pressetext

Eine türkische Einwandererfamilie aus Hamburg gewinnt im Lotto. Die Eltern wollen sich von dem Gewinn ein Hotel in der Türkei kaufen. Doch der älteste Sohn Murat (wird noch besetzt) nutzt das Geld, um mit Frau und Tochter in ein neues Haus zu ziehen. Somit setzen die Eltern ganz auf die Mithilfe des jüngsten Sohnes Luk (René Vaziri). Luk ist 29 und hat in seinem Leben bisher nicht viel auf die Reihe gekriegt. Er sinnt fieberhaft auf eine Idee, sein Leben mit Hilfe des Geldes zu ändern. Als er erlebt, wie seine heimliche Angebetete, die Krankenschwester Gül (Aylin Tezel), auf einer alevitischen Hochzeit die Gäste mit ihrem Gesang zum Weinen bringt, ist die Idee geboren: Mit alevitischer Pop-Musik wollen Luk und Gül das große Geld machen. Seiner Familie kann er nichts von seiner Idee erzählen - sie nimmt ihn
nicht ernst, da er noch nie seine Pläne in die Tat umgesetzt hat. So reist Luk mit seinen ahnungslosen Eltern zur Hotelbesichtigung in die Türkei, Gül bestellt er dorthin zum heimlichen Videodreh. Der Aufenthalt wird zum Desaster: Luk versucht gleichzeitig, den Eltern die Hotelpläne auszureden, ansässige Musikproduzenten von seinem Projekt zu überzeugen und Güls Herz zu gewinnen. Doch Luk rechnet
nicht damit, dass alle um ihn herum ebenso hartnäckig versuchen, ihr Glück zu  verwirklichen ...
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